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Home 2018-04-10T21:40:22+00:00

Projektvorhaben von DigiTraIn 4.0

Das Projektvorhaben DigiTraIn 4.0 (Indiziert. Transformiert. Digitalisiert. Instrumente für den erfolgreichen Wandel ins Arbeiten 4.0) wird auf Basis eines systematischen und wissenschaftlich fundierten Vorgehens Konzepte und zukunftsfähige Instrumente entwickeln, erproben und evaluieren, um für Unternehmen die Transformation in die digitale Arbeitswelt erfolgreich zu gestalten. Das Forschungsprojekt orientiert sich an vier zentralen Fragen, die sich Entscheider bzw. Stakeholder in Unternehmen (also Verantwortungsträger wie Führungskräfte, Betriebsräte, Mitarbeiter, Eigentümer, Experten) stellen, wenn sie reflektiert und systematisch ihre Arbeitswelt transformieren wollen.

Digitalisierungsatlas

Orientierung über das Arbeiten 4.0

Digitalisierungsatlas

Was bedeutet Digitalisierung für das Arbeiten in unserem Unternehmen?

Digitalisierungsindex

Digitalen Reifegrad ermitteln

Digitalisierungsindex

Wie digital ist die Arbeit in unserem Unternehmen momentan?

Digitalisierungskompass

Fristigkeiten bewerten

Digitalisierungskompass

Wie digital soll unsere Arbeitswelt im Unternehmen  in Zukunft werden?

Transformationsagenda

Veränderungsmaßnahmen

Transformationsagenda

Wie erreichen wir zielgerichtet die Digitalisierung der Arbeitswelt?

Funktionsweise der Tools

  • Der Digitalisierungsatlas ist eine Orientierung über das Arbeiten 4.0 in Unternehmen.

  • Der Digitalisierungsindex bestimmt Ihren digitalen Reifegrad. Dadurch können Sie bewerten, wie Digitalisierung und die eigene Arbeitswelt aktuell im Unternehmen aufeinander abgestimmt sind.

  • Ermitteln Sie mit dem Digitalisierungskompass, welchen Digitalisierungsgrad Sie für ihr Unternehmen kurz-, mittel- und langfristig idealerweise anstreben.

  • Auf der Transformationsagenda stehen konkrete Veränderungsmaßnahmen um den Digitalisierungsgrad Ihrer Arbeitswelt entsprechend der individuellen Anforderungen zu verbessern.

Entscheider in Organisationen stehen – ähnlich wie Wissenschaftler und andere gesellschaftliche Akteure – derzeit vor der Frage, was „Digitalisierung der Arbeitswelt“ bedeutet. Um die Herausforderung einer „digitalen Arbeitswelt“ annehmen zu können und gestalterisch wirken zu können, ist eine Art Bezugsrahmen erforderlich. Ein Bezugsrahmen stellt einen begrifflichen Apparat zur Verfügung, strukturiert Themen, verweist auf Zusammenhänge zwischen verschiedenen Dimensionen. Dadurch wird systemisches und gezieltes Vorgehen möglich. Unternehmen, die am Anfang einer reflektierten digitalen Transformation ihrer Arbeitswelt stehen, benötigen einen solchen Bezugsrahmen – und müssen diesen (sofern sie sich nicht auf einen existierenden beziehen können) diesen durch ihre eigenen Recherchen, durch eigenen Wissensaufbau ausarbeiten.

Für eine fokussierte und gewinnbringende Transformation benötigen Entscheider in Organisationen Wissen darüber, wo die eigene Organisation aktuell steht. Kenntnis über den Status-Quo ermöglicht es Unternehmen, die Gestaltung der Transformation an den aktuellen Gegebenheiten der Organisation anzusetzen. Wie gut passen die Kompetenzen der Mitarbeiter zu den neuen digital ermöglichten Arbeitspraktiken? Unterstützen die Anreiz- und Führungssysteme die Transformation in die digitale Arbeitswelt? Passen Unternehmens- und Führungskultur zur digitalen Transformation? Gibt es spezifische Bedürfnisse der Mitarbeiter oder sind bereits Fehlentwicklungen (durch digitale Arbeitspraktiken induzierter Stress) erkennbar? Sofern Entscheider über derartige unternehmensspezifische Punkte Kenntnisse haben, können sie ihre Arbeitswelten gezielter digitalisieren und auf Folgen der Veränderungen besser eingehen.

Über die Kenntnis des Status quo hinaus, ist es für Entscheider von hoher Bedeutung, eine Vorstellung des angestrebten Zustands der unternehmensspezifischen digitalen Arbeitswelt zu haben. Wie soll die digitale Arbeitswelt im Unternehmen künftig aussehen? Welche Treiber für die Digitalisierung liegen vor (technologische Innovationen, Marktbedingungen, Kundenerwartungen, Kommunikationskanäle)? Welche digital ermöglichten Arbeitspraktiken sind unternehmensspezifisch sinnvoll? Welcher Digitalisierungsgrad passt zur Kultur des Unternehmens, zu den Produkten, zum Kern der organisationalen Identität? Nicht alles, was vorstellbar ist, ist unternehmensspezifisch sinnvoll. Die Bildung einer „Vision der digitalen Arbeitswelt“, eines angestrebten Zielzustands, ermöglicht dann auch, die Lücke zwischen Ist-Zustand und angestrebtem Zustand zu erkennen. Auch wenn durch den andauernden technologischen und gesellschaftlichen Wandel der potentielle Zielzustand als ein „moving target“ zu betrachten ist, hilft eine Imagination des Ziels dabei, konkrete Maßnahmen zu identifizieren, Mitarbeiter für den Wandel zu gewinnen und den Erfolg zu messen.

Sofern sowohl der Ist-Zustand als auch der angestrebte Zielzustand bekannt sind, stellen sich Entscheider in Organisationen die Frage, wie sie ausgehend von der aktuellen Situation der Organisation den angestrebten Zielzustand durch ein aktives Veränderungsmanagement erreichen können. Mit welchen konkreten Maßnahmen und Methoden gelingt es also, die Transformation in die digitale Arbeitswelt zu gestalten?

Die Instrumente und Konzepte zur digitalen Transformation der Arbeitswelt, die zur Beantwortung der obenstehenden Fragen entwickelt werden, müssen den individuellen Ausgangspunkt eines Unternehmens ebenso berücksichtigen wie die spezifischen Entwicklungsziele für den anzustrebenden Digitalisierungsgrad in der Arbeitswelt. So haben Unternehmen individuelle Unternehmens- und Führungskulturen, etablierte Praktiken und technologische Altlasten, Kompetenzniveaus der Belegschaft sowie branchen- oder produktbezogene, bzw. normative Anforderungen an die Arbeitsplätze. Zugleich müssen die Instrumente sensibel für potentiell negative Auswirkungen einer fortschreitenden Digitalisierung sein. In diesem Zusammenhang bedarf es neuer wissenschaftlich fundierter Konzepte, die für jedes Unternehmen einfach zugänglich und individuell umsetzbar sind.

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Wir entwickeln…

Hier finden Sie den geschätzten Fortschritt bei der Entwicklung unserer Toolbox. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr zum Projekt erfahren wollen und die Umsetzung der Tools als Praxispartner miterleben wollen. Wir suchen weitere Praxispartner, um die erfolgreiche Implementierung der Tools voranzutreiben.

Digitalisierungsatlas 80%
Digitalisierungsindex 15%
Digitalisierungskompass 5%
Transformationsagenda 5%

Systematische Forschung

Projektförderung

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt DigiTraIn 4.0 wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

 DigiTraIn 4.0 Newsfeed

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Projekteinblicke

DigiTraIn 4.0 vereint Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis. Auf wissenschaftlicher Basis entwickeln wir dafür einen mehrdimensionalen Ansatz, der unterschiedliche Aspekte der Digitalisierung integrativ in den Blick nimmt. Dabei ist es eine spannende Herausforderung, die wissenschaftliche Komplexität für unsere Praxispartner bzw. insbesondere für Führuntskräfte handhabbar zu machen. Wir leiten daher direkte Instrumente und Handlungsempfehlungen für unsere Projekt- und Valuepartner ab, um den Schritt in die Digitalisierung zu ermöglichen.

Dr. Daniel Thiemann, ESB Reutlingen University

Zwar bieten digitale Technologien Unternehmen zahlreiche neue Gestaltungsmöglichkeiten und Optimierungspotenziale, deren Umsetzung ist für Unternehmen jedoch nicht selten mit großen Herausforderungen verbunden. An dieser Stelle setzt DigiTraIn 4.0 an. In enger Zusammenarbeit mit unseren Praxispartnern entwickeln wir wissenschaftlich fundierte Instrumente, die eben auch mögliche Risiken der Digitalisierung berücksichtigen und so dazu beitragen, die digitale Transformation des Unternehmens erfolgreich zu gestalten.

Die digitalen Transformation bietet zahlreiche Chancen dafür, Arbeitswelten im Sinne der Unternehmen und der Beschäftigen zu gestalten. Diese Chancen werden Unternehmen aber nur nutzen können, wenn sie die Digitalisierung der Arbeitswelt aktiv gestalten. Hierfür entwickelt das Projekt DigiTraIn konkrete Lösungen.

Prof. Dr. Arjan Kozica, ESB Reutlingen University

Durch die fortschreitende Digitalisierung verändert sich die tägliche Arbeit vieler Menschen grundlegend. Es ist daher wichtig, dass Wissenschaft und Praxis einen Fokus auf die von der Digitalisierung betroffenen Mitarbeiter und ihre Bedürfnisse legen. Im Projekt DigiTraIn 4.0 steht daher die Arbeitswelt der Mitarbeiter im Vordergrund.

Madlen Müller, (M.A.), ESB Reutlingen University

Die haptische Lösung zum Digitalisierungsatlas empfinde ich als besonders spannend. Es macht mir Freude mitzuerleben, wie unser Projekt DigiTraIn 4.0 dadurch immer lebendiger wird und eine greifbare Form annimmt. Ich möchte unbedingt ein Spiel entwickeln, das Spaß macht und gleichzeitig dem hohen wissenschaftlichen Anspruch gerecht wird.

Ruth Gehrhardt, (B.A.), RKW Bayern e.V.

Obwohl der Begriff Digitalisierung in aller Munde ist, zeigt sich auf Nachfrage, dass in der Praxis und auch in der Forschung aufgrund der Komplexität oft nur sehr diffuse Vorstellungen darüber existieren, was Digitalisierung eigentlich konkret bedeutet. Als Wissenschaftler müssen wir den Facettenreichtum der Digitalisierung aber ernst nehmen und zumindest ansatzweise einer Strukturierung zuführen. Im Projekt DigiTraIn 4.0 sind wir überzeugt davon, dass in der Arbeitswelt unterschiedlichste Dimensionen der Digitalisierung simultan in den Blick genommen werden müssen, um die digitale Transformation verstehen und gestalten zu können. Die Instrumente, die wir aktuell im Projekt entwickeln, zielen darauf ab, dies gemeinsam mit Unternehmenspartnern erfolgreich zu tun. Dies ist eine hohe intellektuelle Anforderung, die uns aber gleichzeitig sehr motiviert.

Prof. Dr. Stephan Kaiser, Universität der Bundeswehr München
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Digitalisierungsatlas

Der Digitalisierungsatlas ist eine Orientierung über das Arbeiten 4.0 in Unternehmen.

Digitalisierungsindex

Der Digitalisierungsindex bestimmt Ihren digitalen Reifegrad. Dadurch können Sie bewerten, wie Digitalisierung und die eigene Arbeitswelt aktuell im Unternehmen aufeinander abgestimmt sind.

Digitalisierungskompass

Ermitteln Sie mit dem Digitalisierungskompass, welchen Digitalisierungsgrad Sie für ihr Unternehmen kurz-, mittel- und langfristig otptimal anstreben.

Transformationsagenda

Auf der Transformationsagenda stehen konkrete Veränderungsmaßnahmen, um den Digitalisierungsgrad Ihrer Arbeitswelt entsprechend der individuellen Anforderungen zu verbessern.